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Geschichte über Otto-Mayr-Hütte
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Geschichte Otto Mayr:
Geboren 1835 in Augsburg - St. Stephan –
Justizrat – beruflich auswärts
1866 Besuch im Karwendel – Prägung
1872 Königlicher Advokat in Augsburg –
Eintritt in die Sektion 37 Jahre
1878 1. Vorsitzender → 1907 mit 2 Jahren
Unterbrechung = 27 Jahre bisheriger
Jahresrekord!
Seine großen Werke für die Sektion Augsburg
im D. u. Ö. Alpenverein:
1885 Bau der Augsburger Hütte
1888 Wiederaufbau an der „Gaisnase“
1900 Bau der Otto-Mayr-Hütte
1910 Bau des Augsburger Höhenweges.
Die DAV-Sektion Augsburg wollte neben der
Augsburger-Hütte an der Parseierspitze
in
den Lechtaler-Alpen noch eine nahe gelegene
Hütte besitzen. Sie faßte Fuß im Reintal und
erwarb 1899 auf der Münchener Ausstellung
einen reinen Holzbau, der an Ort und Stelle
zerlegt und im darauffolgenden Jahr auf dem
Hüttenbauplatz wieder montiert wurde. Die
sehr schön gelegene Hütte hat als Bergziele
die Gehrenspitze, Kellenspitze, weiter noch
Gimpel, Rote Flüh und große Schlick. 1909
wurde eine Erweiterung notwendig.
Das Bauwerk hat seinen Namen von Justizrat
Otto Mayr (1835-1919), der 30 Jahre als 1.
Vorsitzender die Sektion Augsburg führte. In
seine Zeit fällt die Erbauung der beiden
Hütten sowie die Schaffung des Augsburger
Höhenweges in den Lechtaler Alpen. Es gibt
in den Ostalpen nur wenige Berge, die Mayr
nicht bestiegen hat; nur in der Brenta- und
Ortlergruppe war er nicht. Meistens ging er
allein, nur für ganz schwierige Berge nahm
er einen Führer. An seinem 70. Geburtstag
war er auf der Kogelseespitze im Parzinn und
an seinem 80. Geburtstag auf der
Reitherspitze im Karwendel. Mayr schätzte
die Pioniere des Alpinismus sehr, aber an
Erstbesteigungen lag ihm nichts.
Hüttenberge sind Große Schlick (2060m),
Schartschrofen (1973 m), Rote Flüh (2111 m),
Gimpel (2176m) sowie die Kellen- und
Gehrenspitze (2247m bzw. 2164m).
Bergziele von dieser Hütte sind u.a. das
Imberger Horn, der Breitenberg, die
Rotspitze und der Große Daumen. |
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